In den ausgedehnten waldreichen Regionen Nordamerikas, genauer gesagt, Kanadas hat der Blockhausbau bereits eine sehr lange Tradition. Kanadische Holzhäuser gehen sogar auf die dortigen Ureinwohner zurück. Bereits die Indianer Nordamerikas lebten in selbst errichteten Blockhäusern – ebenso wie später die Trapper, Pelztierjäger und Fallensteller in Kanada. Kanadische Holzhäuser, so zum Beispiel auch das klassische Kanadablockhaus, bergen daher uraltes, teils mystisches Wissen in sich – Wissen um den Schutz der Natur wie vor ihren schädigenden Einflüssen sowie Wissen um Stabilität und Langlebigkeit.

Das Kanadablockhaus hat einen unverkennbaren und unvergleichlichen Stil. Seine augenscheinlichste Eigenschaft ist, dass das Kanadablockhaus zur Gänze aus Rundholz gefertigt ist. Meist werden in der Fertigung Naturstämme verwendet. Das heißt also: Baumstämme innen und außen, wie idyllisch und mächtig zugleich! Durch diese außergewöhnlichen Eigenschaften fügt sich das kanadische Blockhaus hervorragend in natürliche Landschaften ein und stellt ein wahres Schmuckstück inmitten eines jeden Gartens dar.

Das originale Kanadablockhaus wird natürlich aus kanadischem Holz – vorzugsweise aus Fichten-, Tannen- oder Zedernholz – gefertigt, aber auch einheimisches Holz kann – mitunter wesentlich kostengünstiger – für die Errichtung verwendet werden. Allerdings wachsen in Kanada die stärksten und geradesten Bäume, die sich optimal für den Bau eines Kanadablockhauses eignen – so heißt es. Wesentlich bei kanadischen Holzhäusern ist, dass die Baumstämme von Hand geschält und die Konturen jedes einzelnen Baumstammes auf den nächsten übertragen werden. In unseren Breiten werden für die Errichtung eines Kanadablockhauses jedoch auch vorgefertigte Blockwände verwendet. Der optische und technische Effekt ist der gleiche.

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