Die Nutzung alternativer Energiequellen und natürlicher Rohstoffe zeichnen das Ökohaus vorrangig aus. Solaranlagen zur Gewinnung von Sonnenenergie, Wasserspeicher zum Sammeln des Regenwassers sowie die Verwendung desselben im Haus als Nutzwasser und gute Wärmedämmung sind nur einige Schlagworte im Zusammenhang mit dem Ökohaus.

Als natürlicher Rohstoff bietet sich in erster Linie Holz an, weshalb das Ökohaus in Blockbau zurzeit zu den attraktivsten und begehrtesten Bauformen zählt – und das nicht nur wegen seiner überaus hohen Umweltstandards, sondern auch aufgrund seines einzigartigen Raumklimas, das vom Ökohaus in Blockbau wegen der hygroskopischen (feuchtigkeitsbindenden) Eigenschaften des Holzes ausgeht.

Das Ökohaus in Blockbau besteht aus aufeinandergestapelten Blockbohlen, die entweder aus Rundhölzern oder rechteckigen Kanthölzern gefertigt sind. Zweischalige Bauweisen, wo zwischen Innenverschalung (-wand) und Außenwand eine zusätzliche Dämmung eingezogen ist, haben im Vergleich zu einschaligen deutlich bessere Wärmedämmeigenschaften und sind daher beim Ökohaus in Blockhausbau sinnvoller.

Ein Thema beim Ökohaus in Blockbauweise ist natürlich – wie könnte es anders sein – der Holzschutz: Um Witterungseinflüssen vorzubeugen und eine Verfärbung des Holzes zu verhindern, müssen sämtliche Außenwände mit Holzschutzmittel bestrichen werden. Dies ist allerdings nicht bei Lärchenverschalungen der Fall: Lärchenholz repräsentiert das härteste und schwerste Holz aller europäischen Nadelnutzhölzer und verrottet nicht, sondern vergraut im Laufe der Zeit, was dem Blockhaus ein besonders eindrucksvolles Äußeres verleiht. Bei Terrassen kommt man um Holzschutzmittel allerdings kaum herum, außer man setzt die Befestigungsbalken auf Balkenschuhe und verhindert so, dass das Holz durch Staunässe im Boden verrottet.

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